Was wird, wenn Corona länger währt?

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Di, 28. Juli 2020

Elzach

Gruppendiskussionen mit Jugend über das Leben mit Einschränkungen und Zukunftserwartungen.

(BZ). Wie erleben Jugendliche gerade ihr Dasein in Zeiten von Corona? Was hat sich geändert? Welche Erfahrungen haben sie mit Homeschooling gemacht? Was war gut und soll auch in der Zukunft Bestand haben? Jugendliche aus dem oberen Elztal kommen zu Wort.

Gemeinsam mit dem Waldkircher Kommunalberater und Jugendbeteiligungsexperte Udo Wenzl hat der Verein für die Jugend Elzach ein Projekt gestartet, bei dem in Gruppendiskussionen junge Menschen zu Corona und der Zeit danach befragt werden. Es geht darum, in Erfahrung zu bringen, wie in Zeiten von Corona, Schulschließungen und Ausgangsbeschränkungen eine eigene und solidarische Lebensbewältigung konkret aussieht. Es geht aber auch um ihre Bilder und Zukunftsvorstellungen.

Ziel ist es, die Motivation der jungen Menschen in Bezug auf ihre Lebenswelt zu nutzen und Ihnen eine Idee an die Hand zu geben, wie Jugendarbeit in Zeiten wie diesen aussehen kann, damit sie in ihrer Selbstwirksamkeit gestärkt werden. "Uns ist es wichtig, viele Jugendliche aus unserer Stadt und dem Tal zu befragen", so Leoni Emler, Vorstandsmitglied vom Verein für die Jugend. "Dabei wollen wir ebenfalls Jugendliche für das Engagement im Jugendhaus motivieren".

Bis jetzt wurden Jugendliche aus Vereinen, Verbänden und Schulen des oberen Elztals befragt; dazu junge Erwachsene aus Elzach, die derzeit in großen Zentren studieren und im Rahmen einer beruflichen Ausbildung auch gerne in der Region bleiben wollen.

Die Diskussionen finden – online – in kleinen Gruppen mit Jugendlichen zwischen 16 und 25 Jahren statt. Die Videokonferenzen werden aufgezeichnet und hinterher transkribiert und ausgewertet. Das Projekt wird begleitet von Professor Michael Ebertz von der Katholischen Hochschule Freiburg und finanziell unterstützt von der Jugendstiftung Baden-Württemberg und der Allianz für Beteiligung.

Mit den Erkenntnissen aus den Gruppendiskussionen soll es im Herbst dann eine "reale" Veranstaltung für alle Teilnehmenden geben mit der Möglichkeit sich auszutauschen, zu gestalten und mit Vertreter*innen aus Schule und Politik in den Dialog zu treten.

Es wird noch ein weiterer offener Termin für eine Gruppendiskussion stattfinden. Wer hieran Interesse hat, kann sich bei Marie Winterhalder anmelden unter: jugendreferat@elzach.de