"Wichtig ist, die Zeit zu nutzen"

Christel Hülter-Hassler

Von Christel Hülter-Hassler

Do, 20. August 2015

Endingen

Bürger befürchten Lärmbelastung beim möglichem Einsatz eines umstrittenen Zugtyps / Einwendungsfrist endet am 31. August.

ENDINGEN-KÖNIGSCHAFFHAUSEN. Anders als in Endingen oder Sasbach war der geplante Ausbau der Kaiserstuhlbahn für die Anwohner in Königschaffhausen bisher kaum ein Thema. Die von Ortsvorsteherin Bärbel Willmann am Montagabend anberaumte Informationsveranstaltung mit Lothar Meyer und Volker Ruth aus Endingen und Wolfgang Radtke als "Königschaffhauser Experte" stieß dennoch auf sehr großes Interesse. Bedenken bestehen nicht gegen den Streckenausbau, sondern gegen einen möglichen Zugtyp, der Lärm und Erschütterungen produziert.

"Warum soll ein Zug fahren, von dem man vorher schon weiß, dass er Probleme macht?", fasste ein Zuhörer das Stimmungsbild nach dem Abend zusammen. Dass es Lärm und Staub gibt, wenn gebaut wird, wissen die Königschaffhauser. "Diese Belästigungen sind zeitlich begrenzt", zeigten die meisten Anwesenden Verständnis für Beeinträchtigungen während der Bauphase. Doch einen Zugtyp zuzulassen, der zwar 160 Km/h fahre, aber für Strecken wie am Kaiserstuhl oder im Münstertal nicht ...

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