Ausstellung

Wie das Kunstmuseum Basel die Globalisierung thematisiert

Michael Baas

Von Michael Baas

Fr, 13. Dezember 2019 um 19:56 Uhr

Kunst

BZ-Plus Der Kreislauf der Ungleichheit: Das Kunstmuseum Basel erzählt die Geschichte der Globalisierung mit ästhetischen Mitteln. Lohnt der Besuch? Eine Einordnung.

Die Welt ist Krise, Konflikt und Krieg. Der Befund ist nicht neu. Verändert haben sich seit dem 16. Jahrhundert die Dimensionen, die Dynamik und die Dramatik. Inzwischen treibt eine vagabundierende Billigproduktion Menschen rund um den Globus ins Elend. Parallel entfaltet das Wohlstandsgefälle zwischen Nord- und Südhalbkugel zunehmend Sprengkraft. Globalisierung lautet landläufig eine Chiffre dieser Entwicklung. Doch was steckt hinter der Zauberformel? Das Haus für Gegenwart des Basler Kunstmuseums antwortet in der Ausstellung "Circular Flow. Zur Ökonomie der Ungleichheit" mit ästhetischen Mitteln auf diese Frage.

Da flimmern im runden Saal im Erdgeschoss befremdende Schwarz-Weiß-Aufnahmen über 16 im Block angeordnete Flachbildschirme. Die raumbeherrschende Monitorwand zeigt in Schlange stehende Menschen, Wäscheleinen, ...

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