Katholische Kirche

Wie Jesuitenpater Ralf Klein aus St. Blasien sein Coming-out erlebt hat

Annika Vogelbacher

Von Annika Vogelbacher

Mo, 31. Januar 2022 um 12:27 Uhr

Südwest

BZ-Abo Hundert Kirchenmitarbeitende outen sich in der ARD-Doku "Wie Gott uns schuf" als queer – unter ihnen auch Jesuitenpater Ralf Klein aus St. Blasien. Er teilt seine Geschichte, um anderen Mut zu machen.

Pater Ralf Klein öffnet die Türe seines Wohnzimmers im Kommunitätsgebäude, dem Gemeinschaftshaus der Jesuiten in St. Blasien. 20 Quadratmeter, Holzboden, zwei Bücherregale, eine große Pflanze, Schreibtisch und eine Sitzecke mit beigefarbenem Sofa und Sessel. Aus der Stereoanlage tönt klassische Musik. Die Fenster geben den Blick auf die verschneiten Dächer des Kolleggebäudes frei. Klein schaltet die Musik aus, setzt sich in den Sessel und beginnt zu erzählen.
"Ich war 30, da konnte ich mir eingestehen, dass ich homosexuell bin. Ich war 35, da konnte ich mit anderen darüber sprechen. Und ich war 40, als ich mich vor einer großen Öffentlichkeit geoutet habe", sagt er. Heute ist er 62 Jahre alt und war Teil der ARD-Doku "Wie Gott uns schuf", die vergangene Woche ausgestrahlt wurde. In dieser outen sich 100 Kirchenmitarbeitende aus Deutschland als queer – etwa als homosexuell, trans oder als Menschen, die eine andere geschlechtliche Identität haben.
Sein Coming-out vollzog er in mehreren Schritten
Ein mutiger Schritt. Denn die katholische Kirche tut sich nach wie vor schwer mit dem Thema Homosexualität. Aus Sicht erzkonservativer Theologen ist Homosexualität eine Sünde. Für schwule Männer, die katholische ...

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