Fasnachtstradition

Die Weiler Rotssuppe ist eine Lörracher Idee

Hannes Lauber

Von Hannes Lauber

So, 23. Februar 2020 um 08:01 Uhr

Weil am Rhein

BZ-Plus Das närrische Mahl bei Mehlsuppe und Ziebelewaie entstand 1958 auf Anregung von Egon Leible und fand zunächst in der Chläbi statt. Eberhard Petri, das letzte lebende Gründungsmitglied, erinnert sich.

Am Montag ist es wieder soweit: Die Wiler Zipfel laden zur Rotssuppe in den Schwanen-Saal. Und dann werden gewiss auch die Lörracher wieder eine beliebte Zielscheibe des närrischen Spotts hergeben. Was aber vermutlich die meisten Besucher der Rotssuppe nicht wissen: Die Idee, am Rosenmontag in Weil am Rhein zur Rotssuppe einzuladen, stammt ausgerechnet von einem Lörracher.

Wenn am Montag der illustren Schar der geladenen Gäste wieder Mehlsuppe und Ziebelewaie serviert werden, dann findet die närrische Speisung wohl zum 62. Mal statt. Denn seinen Anfang hat das humoristische Spektakel im Februar 1959 genommen, und nur einmal blieb die Einladung bislang aus – 1991 wegen des Golfkriegs. Was aber 1959 den Anlass gab, sich zur "Ratssuppe" – wie sie damals hieß – zu treffen, davon kann als einziger noch Eberhard ...

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