"Wir können nicht aufgeben"

Sigrun Rehm

Von Sigrun Rehm

So, 13. Januar 2019

Ausland

Der Sonntag Freiburger Unterstützer hoffen auf eine Wende in der Flüchtlingspolitik.

Die zweiwöchige Irrfahrt der deutschen Rettungsschiffe "Sea Watch 3" und "Professor Albrecht Penck" auf dem Mittelmeer ist diese Woche zu Ende gegangen. Freiburger Unterstützer sind überzeugt, dass der Fall Bedeutung über die Schicksale der 49 Geretteten hinaus hat. Sie hoffen auf eine Wende in der europäischen Migrationspolitik.

"Es war ein plötzlicher Start ins neue Jahr, aber ein erfolgreicher", sagt Tobias Pflüger, Bundestagsabgeordneter der Linken aus Freiburg. Als seine Fraktion am 2. Januar die Anfrage des Vereins Sea-Watch erreichte, ob Mitglieder Interesse an einer medienwirksamen Aktion vor der Insel Malta hätten, musste er sich rasch entscheiden. Pflüger sagte zu und ging am 4. Januar bei starkem Seegang zusammen mit Kollegen von SPD und Grünen und einigen Journalisten an Bord der "Sea Watch 3", die seit dem 22. Dezember darauf hoffte, in einem sicheren Hafen anlegen zu können. "Die Situation vor Ort war schlimm, die 32 Geflüchteten und die Crew waren in keinem guten Zustand", sagt Pflüger und berichtet von seekranken und verzweifelten Menschen. Mit einer Frau aus Libyen und ...

BZ-Archiv-Artikel

Einfach registrieren und Sie können pro Monat 5 Artikel kostenlos online lesen - inklusive BZ-Plus-Artikel und BZ-Archiv-Artikel.

Gleich können Sie weiterlesen!

Exklusive Vorteile:

  • 5 Artikel pro Monat kostenlos
  • BZ-Plus-Artikel lesen
  • Online-Zugriff auf BZ-Archiv-Artikel
  • Qualitätsjournalismus aus Ihrer Heimat
  • An 18 Standorten in Südbaden – von 150 Redakteuren und 1500 freien Journalisten
  • Verwurzelt in der Region. Kritisch. Unabhängig.
  • Komfortable Anzeigenaufgabe und -verwaltung
  • Weitere Dienste wie z.B. Nutzung der Kommentarfunktion
  • Zugang zu mehreren Portalen der bz.medien: badische-zeitung.de, fudder.de und schnapp.de

* Pflichtfelder

Anmeldung

* Pflichtfelder

Meine BZ