Landwirtschaft

Für Soja wird’s eng auf Badens Äckern

Ronny Gert Bürckholdt

Von Ronny Gert Bürckholdt

Fr, 28. Juli 2017 um 09:29 Uhr

Wirtschaft

BZ-Plus Der Bauernverband schlägt Alarm: Neue Regeln aus Brüssel dürften dem gerade erst keimenden Anbau von Soja in Südbaden den Garaus machen. Der ökologische Sinn dieser Maßnahme ist kaum erkennbar.

Garantiert ohne Gentechnik und aus der Region – Soja ist in Südbaden zu Landwirts Liebling geworden. Die Anbaufläche des begehrten Eiweißlieferanten in Baden-Württemberg ist heute größer als die von Kartoffeln. Die oft in der Ortenau gepflanzte Frucht wird zu Tofu und Tierfutter verarbeitet. Schon nächstes Jahr aber könnte es mit dem hiesigen Sojaboom vorbei sein.

"Soja fühlt sich wohl bei uns", sagt Fabian Dörle (28), ein konventionell arbeitender Haupterwerbslandwirt aus Herbolzheim. Seit 2015 baut er den wärmeliebenden Eiweißlieferanten an. Er ist zufrieden damit. Dörle bewirtschaftet insgesamt 80 Hektar. Diese Fläche ist fast doppelt so groß wie die Insel Mainau. Er darf zwei Drittel seiner Felder mit Mais bepflanzen – "die mit Abstand wirtschaftlichste Pflanze bei uns", wie Dörle sagt. Er setzt aber nur zu 30 Prozent auf Mais. Zudem ...

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