Ritter Sport

Kakao von der eigenen Plantage

dpa

Von dpa

Di, 27. März 2018 um 20:30 Uhr

Wirtschaft

Ritter Sport will künftig ein Drittel seines Kakaobedarfs von einer unternehmenseigenen Plantage decken. Damit ist der schwäbische Schokoladenhersteller ein Vorreiter in der Branche.

Alfred Ritter ist gerade von einer Reise nach Nicaragua zurückgekommen. Auf der unternehmenseigenen "Finca El Cacao" wachsen dort etwa eine Million Kakaobäumchen, mit denen der Schokoladenhersteller in Waldenbuch bei Stuttgart künftig ein Drittel seines Bedarfs an dem wertvollen Rohstoff decken will.

Es ist das nach Firmenangaben größte zusammenhängende Kakao-Anbaugebiet der Welt, 2500 Hektar, die aus ökologischen Gründen nur etwa zur Hälfte bepflanzt werden. "Mehr als 40 Prozent lassen wir als Urwald stehen", sagt Ritter. "Der Rest war Viehweide, dort ist Platz für die notwendige Infrastruktur und den Anbau." 350 Menschen arbeiten für die Ritter-Plantage.

Sie und ihre Familien sind nach Firmenangaben versichert, es gibt ärztliche Versorgung und Weiterbildung, die Bezahlung liegt über dem nicaraguanischen Mindestlohn. Zusätzlich ...

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