Erdbeben in Japan

Rückversicherer hart getroffen

Thomas Magenheim, Sibylle Schikora und Agenturen

Von Thomas Magenheim, Sibylle Schikora & Agenturen

Sa, 12. März 2011

Wirtschaft

Hohe finanzielle Lasten wegen der Schäden in Japan.

FREIBURG. Für die deutschen Rückversicherer kommt es knüppeldick. Munich Re oder Hannover Rück verdauen gerade noch die Auswirkungen des Erdbebens in Neuseeland und der Überschwemmungen in Australien – da hat am Freitag ein gewaltiger Erdstoß Japan erschüttert und einen Tsunami ausgelöst. Die Folgen sind noch nicht absehbar. Die Rückversicherer haben Kunden in Japan gegen die nun eingetretenen Naturkatastrophen versichert.

Der Aktienkurs der Munich Re, einem der größten Rückversicherungsunternehmen weltweit, fiel bis Freitagnachmittag um 5,1 Prozent auf 110,80 Euro. Die Assekuranz war damit einer der größten Verlierer unter den im Deutschen Aktienindex Dax notierten Unternehmen.

"Wir wissen noch nicht, ob es der Big Bang ist", sagte ein Sprecher der Munich Re zum erwarteten Schaden in Japan. Ein Erdbeben nahe Tokio gilt in der Versicherungsbranche als das größtmögliche Unglück. Erst vergangenen ...

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