Betrug

Schwarzarbeit: Freiburger Bauunternehmer muss in Haft

Thomas Goebel

Von Thomas Goebel

Fr, 14. März 2014 um 20:52 Uhr

Wirtschaft

Ein Freiburger Bauunternehmer muss für zwei Jahre und sechs Monate ins Gefängnis. Er hat zu wenig Sozialbeiträge für seine Arbeiter abgeführt. Der Schaden liegt bei 120.000 Euro.

Die meist ungelernten rumänischen und bulgarischen Eisenflechter hatte der einschlägig vorbestrafte Chef zwar angemeldet, sie arbeiteten aber wesentlich mehr als angegeben. Ihren Schwarzlohn erhielten sie in bar.

"Schwarzarbeit ist im Eisenflechtergewerbe weit, weit verbreitet, weil es eine sehr lohnintensive Brache ist", erklärte die Vorsitzende Richterin Susanne Müller in ihrer Urteilsbegründung am Freitag beim Landgericht Freiburg. Firmen, die Stahlarmierungsarbeiten erledigen, stellen häufig als Subunternehmer nur ihre Arbeiter und einfaches Werkzeug – das Material ist auf den Baustellen schon vorhanden. Die Firma des Angeklagten erhielt im Jahr 2011 mindesten 20 entsprechende Subunternehmeraufträge für Bauten in Südbaden, Auftraggeber waren regionale Baufirmen.

Wegen falschen Angaben über die Arbeitszeiten ...

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