Zahlenreihen und Buchstaben am laufenden Band

Sebastian Amann, Klasse 8b

Von Sebastian Amann & Klasse 8b

Mo, 04. Mai 2015 um 11:42 Uhr

Schülertexte

Zischup-Aktionstag im Haus der Elektronischen Künste in Basel: Die Klasse 8b der Hebelschule aus Schliengen besucht die Ausstellung des Japaners Ryoji Ikeda.

Auf dem Dreispitzareal in Basel steht das Haus der Elektronischen Künste, in dem es bis Ende März die Ausstellung des japanischen Künstlers Ryoji Ikeda zu sehen gab. Wir, die Klasse 8b der Hebelschule Schliengen, haben uns die Ausstellung angesehen und dort jede Menge neue Eindrücke sammeln können. So viele Zahlen wie im Museum bekommen wir sonst nicht einmal im Mathe-Unterricht zu sehen.

Am Montag, den 9. März 2015, machten wir mit der Klasse einen Ausflug zum Haus der Elektronischen Künste-H3K. Als wir nach einem längeren Fußmarsch dort ankamen, wurden wir schon erwartet. Wir durften unsere Rucksäcke in einen Behälter stellen, den man abschließen konnte. Danach fing die Führung an. Die Museumsmitarbeiterin Alessandra von Aesch erzählte uns, wer dieses schöne Museum gebaut hat, wann es gebaut wurde und warum es H3K heißt. Die "3" in der Mitte erinnert an Dreispitz, liest sich aber auch, wenn man es umdreht, wie ein "E". Und dann hat man die Anfangsbuchstaben vom Haus der elektronischen Künste komplett.

Daraufhin gingen wir mit ihr in einen Raum, in dem es piepste. Wenn man auf die gegenüberliegende Seite schaute, sah man eine große Leinwand, die wie ein Fernseher aussah. Diese war computergesteuert. Auf der Wand sah man endlose Zahlen- und Buchstabenreihen. Allesandra von Aesch wollte, dass wir ungefähr zehn Minunten im Raum bleiben und ihr danach berichten, wie es uns in dem Raum erging. Als dann die Zeit verstrichen war, erzählten einige Mitschüler ihre Eindrücke. Manche haben sich ein bisschen gefühlt wie auf dem Mond, andere konnten die Lautstärke und die sich ständig bewegenden Bilder kaum ertragen. Ihnen wurde sogar ein bisschen schlecht.

Danach gingen wir in einen zweiten Raum, in dem ein interessanter Film lief. In diesem sah man echte Bilder, unechte Bilder und es lief seltsame Musik. Danach besuchten wir den letzten Raum vom Museum. Dort sah man kleine Bildschirme, auf denen auch wieder Zahlen und Buchstaben zu erkennen waren. Zuletzt gingen wir noch nach draußen. Dort durfte man in Gruppen Kopfhörer nehmen und ein bisschen herumlaufen. Dabei hörte man coole Geräusche, die entweder von elektrischen Geräten oder Strommasten stammten oder Musik, die von den Pilzen des Museumsdaches aus gesendet wurde. Kreiert wurden die Pilze von dem Basler Künstlerduo Sturer/van den Berg. Danach gingen wir wieder alle zusammen in Richtung SBB Bahnhof und fuhren nach Hause. Ich glaube, es hat allen sehr gefallen und wir alle haben dort ganz, ganz neue Eindrücke sammeln können.