Verstehen Sie’s?

Die Zeller Mundartautorin Heidi Knoblich im alemannischen Interview

Nicolai Ernesto Kapitz

Von Nicolai Ernesto Kapitz

Sa, 01. Dezember 2018 um 10:00 Uhr

Zell im Wiesental

BZ-Plus Zu ihrer Veranstalung "Lieder & Geschichten zur Weihnachtszeit" haben wir die Zeller Mundartautorin Heidi Knoblich auf Alemannisch interviewt – eine Übersetzung gibt’s natürlich auch.

+++ Für alle, die (noch) kein Alemannisch verstehen, gibt es unter dem Mundartinterview die Übersetzung ins Schriftdeutsche +++

Scho zuem dritte Mol duet d’Mundart und Chinderbuechautorin Heidi Knoblich iilade zue "Lieder & Gschichte zur Weihnachtszit". Im Vordergrund stoht d’Bsinnlichkeit, e zentrali Rolle spielt d’Mundart, ’s Alemannisch. De Nicolai Kapitz het sich mit de Heidi Knoblich über die Verastaltig und d’Gäscht, de Autor Martin Graff und de Musiker Florian Schneider unterhalte.

BZ: Frau Knoblich, ’s gitt in Zell scho zuem dritte Mol "Lieder & Geschichte zur Weihnachtszit". Welle Hintergrund hätt die Verastaltig?
Knoblich: Mit de heimelige Stubigkeit vom Dezember gege d’Chelti und ’s Dunkli agoh: Zsämmesii, Cherzeschii, Musikmache und Gschichteverzelle mit Glüeihwii und belegte Brötli – e alti Tradition. Die guet Stube vo Zell goht uf für alli, wo Freud an schöne Weihnachtsgschichte und guete Musik hen, wo mer suscht so niene hört. Die Stubete gits au in dere Zsämmestellig numme ei einzig Mol. Do bi uns s Zell.

BZ: ’S goht nit numme um Weihnachte, sundern vor allem au um d’Mundart. Welli Idee isch do dehinter?
Knoblich: S’Äne und Däne vom Rhii – s’Mitenand über d’Grenze fiire und unsere Sproch, mit dere au mini Gäscht verwurzlet sin, e Bühni ge. Uns Alemanne seit mer immer, unsi Sproch sei e verlotteriti Variante vo de dütsche Hochsproch und ...

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