Mythos zerstört

Zimmerpflanzen doch kein Wundermittel für sauberere Luft

dpa

Von dpa

Fr, 08. November 2019 um 13:44 Uhr

Panorama

Zimmerpflanzen galten lange Zeit als prima Luftfilter. Eine Studie bringt die Annahme ins Wanken. Die Forscher empfehlen Pflanzen in Wohnräumen aber dennoch.

Pflanzen in der Wohnung oder dem Büro sehen nicht nur gut aus, sondern sind auch wichtig für ein gesundes Raumklima - so zumindest eine oft verbreitete Ansicht. Tatsächlich scheinen die Fähigkeiten von Efeu, Drachenbaum und Co. zur Luftreinigung allerdings viel geringer zu sein als bislang angenommen. Das ist zumindest das Ergebnis einer US-Studie über flüchtige organische Verbindungen in Wohnungen. Wesentlich effektiver sei es, wenn man regelmäßig lüfte, so das Fazit der Forscher im "Journal of Exposure Science and Environmental Epidemiology".

"Pflanzen sind großartig, aber sie reinigen die Raumluft nicht schnell genug, um einen Effekt auf die Luftqualität ihres Zuhauses oder ihres Büros zu haben", erläutert Michael Waring vom Drexel University College of Engineering in Philadelphia. Gemeinsam mit seinem Kollegen Bryan Cummings überprüfte er ein ...

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