Lüneburg

Zirkusaffe darf zu Hause bleiben

dpa

Von dpa

Do, 08. November 2018 um 20:30 Uhr

Panorama

Das Oberverwaltungsgericht Lüneburg entscheidet, dass Schimpanse Robby nicht in eine Auffangstation gegeben werden muss. Tierschützer hatten das gefordert.

LÜNEBURG (dpa). Wo ist ein praktisch nur unter Menschen aufgewachsener Zirkus-Schimpanse in seinen letzten Lebensjahren am Besten aufgehoben? Darüber hat am Donnerstag das niedersächsische Oberverwaltungsgericht entschieden. Schimpanse Robby habe mehr als vier Jahrzehnte in einem kleinen Zirkus verbracht – und dort sollte er auch bleiben, urteilte das Gericht in Lüneburg. Robby gilt als bundesweit wohl letzter Menschenaffe in einem Zirkus.

"Ich freue mich, dass ich mein Kind behalten kann", sagte sein Besitzer, Zirkusdirektor Klaus Köhler, nach der Entscheidung des Gerichts. Nach seinen Angaben ist der Affe 47, das Gericht ging von 43 Jahren aus. In jedem Fall ist Robby ein Affengreis, auch in Gefangenschaft werden nur sehr wenige Schimpansen älter. Köhler war gegen eine Entscheidung des Landkreises Celle vor Gericht gezogen, wonach ...

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