Zug zur Langsamkeit

Niklas Arnegger

Von Niklas Arnegger

Fr, 24. Dezember 2010

Kommentare

Wenn der Winter die Mobilität bremst, ist eine Reaktion gewiss: Es wird gemeckert.

Es schneit, und die Mobilität von Gütern und Menschen, "just in time" vertaktet und minutengenau berechnet, strömt nicht mehr flüssig, sondern verdickt sich wie Packeis. Die Vehikel zu Lande und in der Luft verweigern den Dienst und bleiben stecken. Katastrophe? Nein. Nur Winter.

Fernsehen und Zeitungen zeigen Menschen, die sich auf Flughäfen Schlaf suchend zusammenkauern. Bahnsteige sind schwarz von Wartenden, andere völlig leer, weil kein Zug kommt. Und die Meldungen im Rundfunk über den Straßenverkehr dauern nicht zwei Minuten wie sonst, sondern zehn. All dies hält niemand vom Reisen ab. Die Menschen sind es gewöhnt, unterwegs zu sein, und die ...

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