Zuversicht trotz zweier knapper Niederlagen

Wolfgang Künstle

Von Wolfgang Künstle

Mo, 05. August 2019

Tennis

Der TC BW Oberweier verliert beide Begegnungen mit 4:5.

HAINSACKER (wk/wok). Zwei Tage nach der schmerzhaften 4:5-Heimniederlage gegen den Wiesbadener THC fehlte dem Tennis-Zweitligisten TC Blau-Weiß Oberweier bei der SpVgg Hainsacker am Sonntag erneut nur ein Punkt zum Erfolg. "Natürlich ist es bitter, zweimal mit 4:5 zu verlieren", sagte Teammanager Oliver Killeweit am Sonntagabend. "Allerdings war der Gegner heute um einiges stärker als am Freitag, deshalb bin ich zuversichtlich. Besonders die beiden gewonnenen Doppel waren wichtig."

Damit steht Oberweier wieder auf dem vorletzten Tabellenplatz, doch Killeweit bleibt gelassen: "Nach dem Sieg des TC Weinheim in der ersten Liga stehen nun weder die Weinheimer noch der TC Großhesselohe auf einem Abstiegsplatz. Stand jetzt käme kein Absteiger der ersten Liga zu uns in die Südstaffel und es würde bei uns nur eine Mannschaft absteigen. Das wäre dann der Wiesbadener THC", erklärt der Trainer und Manager. Killeweit hofft darüber hinaus, am kommenden finalen Spielwochende noch am TV Amberg vorbeiziehen zu können, der ebenfalls mit nur zwei Pluspunkten auf Rang acht liegt. "Dann wären wir save", sagt Killeweit. "Es sieht also bei weitem nicht so schlecht aus, wie die beiden knappen Niederlagen vermuten lassen."

Erst nach rund sieben Stunden hatte am Freitag in einem engen Match die 4:5-Niederlage des TC BW Oberweier festgestanden (BZ-Gesamtausgabe vom Samstag, dritte Seite). Die Entscheidung für den Tabellenletzten Wiesbadener THC fiel erst in den Doppeln. Der eine anvisierte Sieg aus den beiden Spitzendoppeln kam nicht zustande. Deutlich dominierten die bislang in den Doppeln wenig erfolgreichen Gäste.

Der Unterschied in der hochklassigen Begegnung war minimal. Dies machte nicht zuletzt das letzte Einzel des Tages deutlich. Omar Salman verlor 9:11 im Match-Tiebreak. Dies bedeutete das 3:3 und eine diffizile Aufgabe vor den Doppeln, zumal Paul Wörner mit einer blockierten Rippe kaum aufschlagen konnte. Er hatte dennoch den Gastgeber mit 2:1 nach der ersten Runde in Führung gebracht, musste aber in den Doppeln passen. Die Spitzenspieler aus Wiesbaden waren in der Summe vor rund 500 Zuschauern einen Deut stärker.