Migration

Zwei spanische Exklaven in Marokko sorgen für diplomatischen Ärger

Martin Dahms

Von Martin Dahms

Do, 17. Juni 2021 um 15:22 Uhr

Ausland

BZ-Abo Ceuta und Melilla sind spanische Städte, zum Ärger von Marokko. Das Land sieht sieht Spanien als Invasor – und nutzt die Exklaven als politische Migrationswaffe. Eine diplomatische Krise bahnt sich an.

Als Marokko Mitte Mai Tausende Landsleute nach Ceuta herüberschwimmen ließ, ohne dass recht klar war, zu welchem Zweck, fand auch Carles Puigdemont im fernen Waterloo, dass er sich zu der Sache äußern sollte. Der katalanische Europaabgeordnete und frühere Regionalpräsident twitterte: "Ich hoffe, dass sich die EU nicht von der spanischen nationalistischen Entflammung anstecken lässt. Ceuta und Melilla sind zwei afrikanische Städte, die nur aufgrund einer kolonialen Vergangenheit, die es den Europäern ermöglichte, Besitzungen außerhalb Europas zu besitzen, Teil der EU sind." Das war nicht schön formuliert, aber doch eine klare Aussage. In einem zweiten Tweet präzisierte er sie: "Marokko hat das Recht, die Souveränitätsfrage zu stellen, und es wäre notwendig, einen Dialogtisch zu schaffen, um den Konflikt zu lösen."
Hat Puigdemont Recht? Gibt es einen Konflikt um Ceuta und Melilla? Wahrscheinlich ja, einen kleinen. Keinen, der der Welt Sorge bereiten müsste, aber doch einen, der eine Erklärung verdient. Im Dezember sagte der marokkanische Ministerpräsident Saadeddine Othmani in einem Fernsehinterview, Ceuta und Melilla seien "so marokkanisch wie die [West-]Sahara". Das haben die Marokkaner schon ...

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