Bertrand Gröger im Interview

30 Jahre Jazzchor Freiburg: "Warum etwas nachsingen, was andere schon sehr gut gemacht haben?"

Alexander Dick

Von Alexander Dick

Mo, 25. Mai 2020 um 07:09 Uhr

Rock & Pop

BZ-Plus 30 Jahre dauert die Erfolgsstory des Freiburger Jazzchores nun schon. Chorgründer und -leiter Bertrand Gröger erinnert sich an die Anfänge – und blickt in Corona-Zeiten nach vorne.

An Silvester 2019 hatte der Jazzchor Freiburg seinen 30. Geburtstag noch mit einem musikalischen Feuerwerk in Stuttgart eingeläutet. Doch statt der Jubiläumstournee und anderer Höhepunkte kam Corona und damit das Auftritts-Aus. Alexander Dick befragte Chorleiter und -gründer Bertrand Gröger, wie er und seine Sängerinnen und Sänger mit der Situation umgehen.

BZ: Herr Gröger, im Frühjahr 1990 schlug die Geburtsstunde Ihres Chors. Was war vorausgegangen, wer waren die Geburtshelfer?
Gröger: Als Gesangslehrer an der Jazz- und Rockschule bekam ich mit, dass es dort auch Chöre gab. Ich sagte zu den beiden Chefs, wenn Ihr einen weiteren Chorleiter braucht, ich mach’s. Am 26.4.1990 fand die erste Probe statt. Zwar hatte ich keine Ahnung von Chorleitung, aber ich springe gern in kaltes Wasser. Dabei halfen Werner Englert, Reinhard Stephan und all die begeisterungsfähigen Sänger, die dachten: Jazzchor? Merkwürdig, das probiere ich.

"Unsere Devise war und ist: Warum etwas ...

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