Söder folgt Seehofer

3739 Tage an der CSU-Spitze waren dann genug

Patrick Guyton

Von Patrick Guyton

So, 20. Januar 2019 um 20:35 Uhr

Deutschland

BZ-Plus Die Christsozialen verabschieden Horst Seehofer als ihren Parteivorsitzenden und wählen Markus Söder auf einem Sonderparteitag zum Nachfolger – allerdings mit einem für die CSU schwachen Ergebnis.

Soll das ein freundliches Abschiedsgeschenk der Parteiführung sein, oder liegt darin eine kleine Gemeinheit? Sie haben Horst Seehofer, der gerade seine letzte Rede als CSU-Vorsitzender gehalten hat, ein Modell der Parteizentrale hingestellt. Maßstabsgetreu, für seine hinlänglich bekannte Modelleisenbahn in seinem Ferienhaus im Altmühltal. Was soll das heißen? Horst, du bist Rentner, ab nach Schamhaupten in den Keller, geh’ Eisenbahn spielen? Seehofer nimmt das Modell mit bemühtem Lächeln in Empfang. Umständlich scherzt er ein wenig: Wenn er die Zentrale so sehe, würde er sich vielleicht wieder bewerben wollen. Und: "Ich werde ja erst 70."

Die Verabschiedung nach mehr als zehn Jahren CSU-Vorsitz – Seehofer hat nachgezählt, es waren genau 3739 Tage ...

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