50 weitere Schul-Tablets

Sebastian Barthmes

Von Sebastian Barthmes

Di, 11. Mai 2021

St. Blasien

Gemeinderat beschließt den Kauf für rund 48 400 Euro.

. Die Digitalisierung in der Fürstabt-Gerbert-Schule schreitet weiter voran. Der Gemeinderat hat jetzt den Kauf weiterer Tablets für rund 48 400 Euro beschlossen. Vier Angebote hatte die Stadtverwaltung angefordert, zwei sind tatsächlich eingegangen. Dabei handelt es sich um rund 30 Geräte, die für den Einsatz der bestellten digitalen Tafeln benötigt werden, sagte Rechnungsamtsleiter Michael Spitz. 20 Tablets sind für die Lehrer bestimmt.

Während die Tablets für die digitalen Tafeln im Rahmen des Digitalpaktes des Bundes beschafft und zu 80 Prozent gefördert werden, so Spitz, ist für die Lehrer-Tablets bereits ein Zuschuss des Landes bei der Stadt St. Blasien eingegangen.

Gemeinderat Christoph von Ascheraden erkundigte sich nach der Funktionsfähigkeit der genutzten Lernplattformen und nach Fortbildungen der Lehrerinnen und Lehrer. Der Einsatz der Lernplattform laufe ganz gut, sagte Bürgermeister Adrian Probst. Bisher werden die Einbindung der Geräte und der Aufbau des Onlineunterrichts vor allem in Eigeninitiative des Kollegiums bewältigt (wir berichteten).

Die Fürstabt-Gerbert-Schule setze für den Fernunterricht und die Kommunikation zwischen Lehrerinnen und Lehrern sowie Schülerinnen und Schüler unterschiedliche Programme ein – neben der vom Land zugelassenen Lernplattform werde zum Beispiel auch ein Messenger genutzt. Aber es sei eine "wesentliche Schwierigkeit, dass es viele unterschiedliche Programme gibt", sagte der Bürgermeister.

Der neue IT-Beauftragte der Stadt solle ab Juli für mehr Struktur bei der Digitalisierung und der Fortbildung der Mitarbeitenden sorgen, sagte Probst.

Sind die Tablets, wenn sie geliefert werden, gleich einsatzbereit? Ja, sie seien fertig eingerichtet, antwortete Kämmerer Michael Spitz auf die Frage von Gemeinderat Frank Defrenne. Allerdings müssten sie noch in das Netzwerk eingebunden werden.

Dem Kauf der rund 50 Geräte stimmte der Gemeinderat einstimmig zu, geliefert werden sollen sie vom Unternehmen Schul- und Büroausstattung Dieter Glockner in Freiburg.