Wintersport

Abseits der Piste unterwegs im Skitourenpark Pitztal

Stefan Zahler

Von Stefan Zahler

Do, 05. Dezember 2019 um 11:33 Uhr

Reise

BZ-Plus Skitourengehen im alpinen Hochgebirge fasziniert viele Bergsportler, ist aber nicht ohne Risiko. Eine geführte Tour auf die 3774 Meter hohe Wildspitze in Österreich.

Sie sind immer wieder aufs Neue verstörend, diese Fotos in den Medien von bunt verpackten Bergsteigern, die sich in endlosen Schlangen den Mount Everest hoch quälen. Es sind Fotos, die das gleichermaßen schwierige wie gefährliche Abenteuer, den höchsten Berg der Erde auf fast 9000 Metern Höhe zu besteigen, zu einer Art Disney-Veranstaltung verkommen lassen.
Zufall oder nicht: Es sind genau solche Bilder, die im März dieses Jahres für einen Moment wieder auftauchen und für Kopfschütteln sorgen. Es war am Fuße der Wildspitze im österreichischen Tirol, der nivea-blaue Himmel verdiente sich gerade Bestnoten, die Sonne wollte da nicht nachstehen. Nur der Wind machte bei dem Spiel "Schönster Wintertag 2019" nicht mit, er blies unablässig, mal weniger, häufig mehr und das heftig. Und sorgte so für Temperaturen, denen die Märzsonne nicht viel entgegenzusetzen hatte. Für die letzten Meter auf den Gipfel des 3774 Meter hohen Bergs hatten wir Steigeisen angelegt und einen Blick Richtung Gipfelkreuz geworfen – und sahen eine bunte Kette von Skitourengehern, die sich Schritt für Schritt nach oben schob.

Machbar für Hobbysportler mit guter Kondition
Das Dach Tirols, wie die Wildspitze genannt wird, ist an diesem Sonntag im März das Ziel vieler Tourengeher. Kein Wunder: Das Wetter passt, die Route ist technisch nicht schwer und mit rund drei Stunden Gehzeit vom Pitztaler Gletscher aus gut machbar für Hobbysportler mit einer ordentlichen Grundkondition. "Jeder Österreicher sollte einmal auf der Wildspitze gewesen sein", sagt Nathalie Mathoy vom Tourismusverband Pitztal in der Früh um 8 Uhr ...

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