Volksbegehren "Rettet die Bienen"

Agrarminister gerät unter Druck, weil er Daten zu Pestiziden nicht herausgibt

Klaus Riexinger

Von Klaus Riexinger

So, 13. Oktober 2019 um 21:30 Uhr

Südwest

Der Sonntag Eine große Unbekannte bleibt trotz "Rettet die Bienen": Wie viele Pestizide werden in der Landwirtschaft im Südwesten überhaupt verspritzt? Das Land will die Zahlen nicht herausgeben.

Die Initiatoren des Volksbegehrens "Rettet die Bienen" wollen Pestizide in Schutzgebieten verbieten und auf den übrigen Flächen bis 2025 um die Hälfte reduzieren lassen. Doch wie viel Pestizid in der Landwirtschaft verspritzt wird, ist nicht bekannt.

Eigentlich hatte Landesagrarminister Peter Hauk (CDU) Unterstützung und Transparenz versprochen
Die 2017 publizierte "Krefelder Studie" hat den dramatischen Rückgang von Insekten schlagartig ins öffentliche Bewusstsein gerufen. Insektenkundler wiesen in der Studie nach, dass der Bestand an Fluginsekten zwischen 1989 und 2015 um mehr als 75 Prozent zurückgegangen ist. Eine der vermuteten Ursachen sind Pestizide, für die selbst in Schutzgebieten kein Verbot gilt. Der Naturschutzbund Baden-Württemberg (Nabu) nahm die Studie zum Anlass, einen Bericht zu erarbeiten, in dem er ...

BZ-Archiv-Artikel

Einfach registrieren und Sie können pro Monat 5 Artikel kostenlos online lesen - inklusive BZ-Plus-Artikel und BZ-Archiv-Artikel.

Gleich können Sie weiterlesen!

Exklusive Vorteile:

  • 5 Artikel pro Monat kostenlos
  • BZ-Plus-Artikel lesen
  • Online-Zugriff auf BZ-Archiv-Artikel
  • Qualitätsjournalismus aus Ihrer Heimat
  • An 18 Standorten in Südbaden – von 150 Redakteuren und 1500 freien Journalisten
  • Verwurzelt in der Region. Kritisch. Unabhängig.
  • Komfortable Anzeigenaufgabe und -verwaltung
  • Weitere Dienste wie z.B. Nutzung der Kommentarfunktion
  • Zugang zu mehreren Portalen der bz.medien: badische-zeitung.de, fudder.de und schnapp.de

* Pflichtfelder

Anmeldung

* Pflichtfelder

Meine BZ