Aleksandar, der Übergroße

Adelheid Wölfl

Von Adelheid Wölfl

Di, 23. Juni 2020

Ausland

BZ-Plus Der serbische Präsident Vucic hat einen Hang zum Autoritarismus, gibt den aber Bürgern das Gefühl in seiner Massenpartei aufgehoben zu sein und zu profitieren.

Der wichtigste Mann der serbischen Politik stand am Sonntag nicht zur Wahl, und dennoch kann er sich als deren Sieger sehen. Die von der Opposition weitgehend boykottierte Parlamentswahl hat die Macht des schon vorher allgegenwärtigen Staatspräsidenten Aleksandar Vucic gestärkt. Die von ihm geführte rechtsnationale Serbische Fortschrittspartei (SNS) kam auf gut 63 Prozent der Stimmen. Sie wird in der neuen Volksvertretung die absolute Mehrheit haben.

Wer das Phänomen Vucic verstehen will, fängt damit am besten auf dem Slavija-Platz im Belgrader Stadtzentrum an. Stevo P., ein freundlicher Rentner, sagt: "Seit er 2012 an die Macht kam, sind die ausländischen ...

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