Arztmordprozess in Offenburg

Angeklagter soll aus einer Wahnvorstellung heraus getötet haben

Helmut Seller

Von Helmut Seller

Do, 14. Februar 2019 um 20:34 Uhr

Südwest

BZ-Plus Der Angeklagte im Offenburger Arztmordprozess ist vermindert schuldfähig. Er leidet laut einem Gutachten des Tübinger Psychiaters Stephan Bork unter paranoider Schizophrenie.

Den 52 Jahre alten Mediziner habe der Angeklagte dem Gutachter zufolge aus der Wahnvorstellung heraus getötet, von diesem vergiftet worden zu sein. Bork hält die Unterbringung in einer psychiatrischen Anstalt für notwendig. Für eine Sicherungsverwahrung fehlten die Voraussetzungen. Laut einem Rechtsmediziner wurde der Arzt mit 30 Messerstichen getötet.

Laut ist es während der Verhandlung in Saal 2 des Landgerichts Offenburg naturgemäß nie. Doch als Markus Große Perdekamp vom Freiburger Institut für Rechtsmedizin schildert, was er am 16. August 2018 wenige Stunden nach der Tat bei seinem Eintreffen in der Arztpraxis in der Offenburger Oststadt vorgefunden hat, da wird es still. 30 Stich- und Schnittwunden an Kopf, Hals und Körper hat der Arzt erlitten, ausgeführt mit extremer Wucht.
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