Art Deco im rollenden Palast

Sa, 08. Juni 2002

Reise

Luxuszug auf Rädern: Eine stilvolle Reise mit dem Transcantábrico entlang der nordspanischen Atlantikküste / Von Gerald Penzl (Text und Fotos).

S antiago de Compostela: Sonnabend 12 Uhr. Der Auftakt könnte kaum stilvoller sein: Dort, wo Spaniens Könige einst auf Seide ruhten, beginnt die Reise ins goldene Zeitalter der Luxuszüge. "Señores", stimmt uns José Manuel auf das Kommende ein, "ich freue mich Sie hier im Parador Los Reyes Católicos begrüßen zu dürfen". Dann hebt er das Glas und stößt auf die Fahrt im Transcantábrico-Zug entlang der spanischen Atlantikküste an.

El Ferrol: Nach zweistündiger Fahrt von Santiago stoppt der Begleitbus vor dem kleinen Bahnhof. Hilfreiche Geister hieven das Gepäck heraus. Die Reisenden schreiten durch die Eingangshalle. Auf Gleis eins steht der Zug. Er ist eine Belle-Epoque-Komposition, bestehend aus vier Salon-, vier Schlaf-, einem Generator-, einem Versorgungswaggon und einer - modernen - Diesellok. Alles zusammen rund 183 Meter lang, zweieinhalb Meter breit und für maximal 54 Gäste ausgelegt. Eine kleine, auf Schienen gestellte Welt, die die nächsten sieben Tage Schlüssel zu Spaniens Provinzen Galizien, Asturien, Kantabrien und País Basco, dem Baskenland, ist.

Einsteigen und Türen schließen! Mit ...

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