Ceta-Abkommen

Die Wallonie blockiert weiterhin eine Einigung

Daniela Weingärtner

Von Daniela Weingärtner

Sa, 22. Oktober 2016

Ausland

BRÜSSEL I: Die belgische Region sieht sich als Verlierer der Globalisierung – und stellt sich im Ceta-Streit weiter stur.

BRÜSSEL. Das für kommenden Donnerstag geplante europäisch-kanadische Gipfeltreffen ist wohl geplatzt. Es hätte die provisorische Inkraftsetzung des Handelsabkommens Ceta besiegeln sollen.

Ein stolzer gallischer Hahn, die rechte Kralle kampfeslustig erhoben, schmückt den Plenarsaal des wallonischen Regionalparlaments in Namur. In dem idyllischen Städtchen drängte sich am Freitag die Weltpresse, während sich das Interesse am zeitgleich in Brüssel tagenden Rat der Regierungschefs in Grenzen hielt. Die Wallonie mit ihren 3,6 Millionen Einwohnern gibt derzeit den David, der sich als Anwalt vieler besorgter Bürger den multinationalen Konzernen und ihren Freihandelsinteressen entgegenstellt. So jedenfalls stellt es der ...

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