Flüchtlinge

Jahrelanges Desinteresse für Syriens Nachbarländer

Dietmar Ostermann

Von Dietmar Ostermann

Sa, 12. September 2015

Ausland

Syriens Nachbarländer bekamen lange kaum Hilfe vom Westen.

Am Donnerstag griff der frühere britische Premierminister Gordon Brown in New York zum Telefonhörer, um mal wieder Regierungen in aller Welt um Geld für syrische Flüchtlinge zu bitten. Der einstige Labour-Politiker ist heute UN-Sonderbotschafter für Bildung. 250 Millionen Dollar (221 Millionen Euro) hofft Brown diesmal einzusammeln, damit in den wichtigsten Erstaufnahmestaaten Türkei, Jordanien und Libanon bis zu eine Million syrische Flüchtlingskinder unterrichtet werden können. Wenn es nicht gelinge, Länder wie den Libanon oder Jordanien besser zu unterstützen, werde die Zahl der Flüchtlinge nach Europa nicht sinken, warnte Brown.

Noch vor wenigen Wochen wäre ein solcher Appell ein aussichtsloses Unterfangen gewesen. Beim UN-Flüchtlingshilfswerk sind die ...

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