Nichts wie weg aus dem vermeintlichen Paradies

Gerd Höhler

Von Gerd Höhler

Mi, 06. Juni 2012

Ausland

Eine wachsende Zahl von Migranten flieht vor der Krise aus Griechenland zurück in ihr Heimatland, weil sie keine Aussicht selbst auf Gelegenheitsarbeiten haben.

Sie kamen zu Hunderttausenden. In der Hoffnung auf ein besseres Leben zahlten sie Schleusern horrende Summen, riskierten gar ihr Leben, um über die stürmische Ägäis oder den reißenden Grenzfluss Evros aus der Türkei nach Griechenland zu gelangen. Sie flohen vor Armut und Krieg aus Afghanistan, dem Irak, aus Marokko oder Nigeria. Jetzt sind viele ernüchtert. Das vermeintliche Paradies haben sie in Griechenland nicht gefunden – nur ein krisengeschütteltes Land, das immer tiefer in Arbeitslosigkeit und Elend abrutscht. Viele illegale Einwanderer kehren deshalb desillusioniert in ihre Heimatländer zurück.

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