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Unversöhnlich in der Wüste

  • Susanne Knaul & AFP

  • Di, 11. August 2015, 13:50 Uhr
    Ausland

     

Im Westjordanland starben zwei Palästinenser durch jüdische Extremisten – wie ticken die Täter? Und wie lebt es sich dort?

Trauer: Ein Palästinenserin blickt auf die ausgebrannte Ruine im Dorf Duma.  | Foto: dpa/Knaul
Trauer: Ein Palästinenserin blickt auf die ausgebrannte Ruine im Dorf Duma. Foto: dpa/Knaul
Avi ist deutlich übergewichtig. Der 64-Jährige trägt einen weißen Bart und Kipa. "Hier hat König David seine Kindheit verbracht", erklärt der fromme Mann. Das ist der Grund, warum er in einer Siedlung wie dieser lebt. Vor 25 Jahren zog er nach Kochav Haschachar – Stern der Dämmerung – nordöstlich von Ramallah. "Diese Gegend hat tiefe biblische Bedeutung."
Keine zehn Kilometer von Kochav Haschachar entfernt liegt das palästinensische Dorf Duma. Hier verbrannte vor eineinhalb Wochen der 18 Monate alte Ali Dawabscheh lebendig, am Samstag ist auch der bei dem Anschlag schwer verletzte 32-jährige Familienvater seinen Brandwunden erlegen. Die Mutter und ein vier Jahre alter Junge befinden sich weiterhin ...

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