Venedig

55. Kunst-Biennale: Bitte schnell die Welt retten

Dorothee Baer-Bogenschütz

Von Dorothee Baer-Bogenschütz

Di, 04. Juni 2013 um 00:00 Uhr

Ausstellungen

Die Kunstwerke sprechen engagiert das Elend auf dem Planeten an: In Venedig zeichnet die 55. Kunst-Biennale ein meist düster umwölktes Bild vom Homo sapiens. Ein Rundgang.

Bandagiertes Krüppelholz. Wie aufgebahrt liegt es auf dem nackten Boden. Lappen betonen die Wunden. Die Genterin Berlinde De Bruyckere schuf ein eigenwilliges Ecce-Homo-Bild. Verletzte Natur als Metapher für das, was wir sind und uns antun. Eine der stillsten Einlassungen auf die 55. Kunst-Biennale in Venedig. Und eine der berührendsten.

Nobelpreisträger J.M. Coetzee kuratierte den belgischen Wettbewerbsbeitrag in der Lagune insofern, als er die Künstlerin inspirierte, worum sie ihn gebeten hatte. Im engeren Sinn bezieht sie sich auf den heiligen Sebastian, Schutzheiliger gegen die Pest, die einst in Venedig wütete. Venedig-Bezug macht sich bei der Biennale allemal gut – schon wegen der Qualität als Mikrokosmos, den die Stadt ...

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