Zweiter Frühling

SP-X

Von SP-X

Sa, 21. März 2020

Auto & Mobilität

MODELLPFLEGE: Jaguar F-Type.

Statt einer Neuauflage sieben Jahre nach Erscheinen spendiert Jaguar dem Sportwagen F-Type ein zweites Facelift. Der Brite fährt künftig mit neuer Front vor – und ohne Sechszylindertriebwerke. Die Preisliste startet bei 64 200 Euro für das Coupé, der Roadster ist 7000 Euro teurer.

Wie beim ersten Facelift 2017 hat sich Jaguar in Sachen Optik vor allem der Front angenommen: Jetzt strahlt der Jag mit schmalen LED-Leuchten durch die Nacht. Kaum etwas zu tun gab’s am Heck, und natürlich haben die Designer auch die klassischen Sportwagen-Proportionen – lange Haube, knackiger Hintern – unberührt gelassen. Noch einmal nachgelegt hat Jaguar im Innenraum: Neu ist das digitale Kombi-Instrument, und auch das alte Infotainment-System wurde ausgemustert.

Neu geordnet hat Jaguar die Motorenpalette. Rausgeflogen ist der zuletzt mit 250 kW/340 PS beziehungsweise 280 kW/380 PS erhältliche Sechszylinder. Die Qual der Wahl heißt zukünftig vier oder acht Brennkammern. Bei den V8-Modellen gibt es neu eine 331 kW/450 PS starke Ausbaustufe, wahlweise mit Heck- oder Allradantrieb, die mit 92 500 Euro auch preislich die goldene Mitte darstellt. Das immer vierradgetriebene Top-Modell (ab 125 600 Euro) leistet wie schon bisher 423 kW/575 PS, läuft jetzt allerdings nicht mehr unter Jaguar Sport-Label SVR, sondern als F-Type R. Auch die Basis-Version ist bekannt: Hier setzt Jaguar auf einen 221 KW/300 PS starken Vierzylinder. Für die Kraftübertragung kommt jeweils eine Achtgangautomatik zum Einsatz.