Verfrühte Beschilderung

B317 wurde zwischen Todtnau und dem Feldberg irrtümlich voll gesperrt

Susanne Filz

Von Susanne Filz

Fr, 23. August 2019 um 14:21 Uhr

Todtnau

Schilder haben Autofahrern auf der B317 zu früh eine weite Umleitung nahegelegt – die Straße muss erst Anfang Oktober voll gesperrt werden. Der Baudirektor spricht von einem "massiven Fehler".

Für Ärger und sehr viele Anrufe beim Todtnauer Rathaus hat am Freitagmorgen eine vermeintliche Vollsperrung der B317 zwischen Todtnau-Brandenberg und Feldberg gesorgt. Bürger hatten die BZ über entsprechende Schilder an der B317 informiert und auch Bildmaterial gesendet.

Baudirektor spricht von "massivem Fehler"

Bei der Beschilderung, die Verkehrsteilnehmern die sofortige Sperrung nahelegte, habe es sich allerdings um einen massiven Fehler gehandelt, erklärte Dieter Bollinger, leitender Baudirektor der Dienststelle Bad Säckingen des Regierungspräsidiums Freiburg, der Badischen Zeitung. Wer dafür verantwortlich ist, ist derzeit noch nicht klar. Man habe nach Bekanntwerden der verfrühten Beschilderung die damit beauftragte Firma angewiesen, die Schilder zu deaktivieren, so Bollinger. Seiner Aussage zufolge sollen die letzten Umleitungsschilder gegen 15 Uhr abgebaut sein.

Sanierung beginnt am 7. September

Tatsächlich beginnt die Sanierung des besagten B-317-Abschnitts wie Anfang der Woche angekündigt am Montag, 2. September, und zwar unter halbseitiger Sperrung mit Verkehrsregelung durch mehrere Ampelanlagen.

Ganztägig voll gesperrt wird die B 317 erst am Montag, 7., und Dienstag, 8. Oktober (Streckenabschnitt Todtnau-Stuhl bis Fahl Kaserne) sowie von Mittwoch, 9., bis Sonntag, 13. Oktober (Fahl Kaserne bis Feldberg-Passhöhe).

Umleitung über den Notschrei

Die Tage der Vollsperrung bedeuten für Pendler aus Brandenberg und Fahl in Richtung Feldberg erhebliche Umwege. Die ausgeschilderte Umleitung führt über Todtnau, Notschrei, Kirchzarten und die Höllentalstrecke nach Titisee-Neustadt und von dort nach Feldberg.