Justizministerkonferenz

Baden-Württemberg will erweiterte DNA-Analyse durchsetzen

Christian Rath

Von Christian Rath

Mi, 21. Juni 2017 um 07:09 Uhr

Deutschland

BZ-Plus Können DNA-Tatortspuren künftig auch auf äußere Merkmale wie die Haar- oder Hautfarbe des mutmaßlichen Täters untersucht werden? Darüber berät die Justizministerkonferenz. Kritiker befürchten eine Stigmatisierung von Bevölkerungsgruppen.

Über diese DNA-Phänotypisierung will am Mittwoch und Donnerstag die Justizministerkonferenz in Deidesheim (Rheinland-Pfalz) diskutieren. Ein Gesetzentwurf aus dem grün-schwarz regierten Baden-Württemberg liegt bereits vor.

Anlass der Diskussion war der Mordfall in Freiburg: Die Studentin Maria L. wurde im Oktober vergangenen Jahres vergewaltigt und getötet. Es gab zwar eine Tatortspur des mutmaßlichen Mörders, doch keinen Verdächtigen, mit dem der genetische Fingerabdruck verglichen werden konnte. Auch eine Abfrage in der DNA-Analyse-Datei des ...

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