Der Anfang vom Aufschwung

Andrea Drescher

Von Andrea Drescher

Mi, 06. August 2008

Basel

Die Tram von Basel nach Riehen besteht seit 100 Jahren – am Sonntag wird gefeiert mitsamt historischen Straßenbahnen

BASEL/RIEHEN Sie haben hart gekämpft für ihre eigene Tramlinie, die Riehener. Ständig ließen die Basler neue Strecken bauen, sogar über die Kantonsgrenzen hinaus. Aber ihre direkten Nachbarn ließen sie zappeln. Letztlich ging der Wunsch der Riehener nach einer direkten Anbindung an die Stadt aber dann doch noch in Erfüllung: Am 7. August 1908 wurde die Linie Basel–Riehen feierlich eingeweiht. Hundert Jahre später, am kommenden Sonntag, soll das Ereignis noch einmal gefeiert werden.

"Es isch erreicht, es isch geglückt, mer send enander nöcher grückt. Die Strossebahn, das isch e Band, wo eng verbundet Stadt und Land." Dieser Spruch hing 1908 bei der Eröffnungsfeier in Riehen über der Straße. Er spricht für die jahrelangen Kämpfe, welche die Riehener damals hinter sich hatten. Ihr Wunsch nach einer Tramverbindung existierte bereits 1895, als in der Stadt die ersten elektrischen Triebwagen eingesetzt wurden. Man erhoffte sich von dem neuen Verkehrsmittel einen wirtschaftlichen Aufschwung für das 2000 Seelen zählende Bauern- und ...

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