Ursache unklar

Bauernhof in St. Peter ist nach Brand nicht mehr bewohnbar

Erich Krieger & BZ; aktualisiert 19.50 Uhr

Von Erich Krieger & BZ; aktualisiert 19.50 Uhr

Fr, 08. Januar 2021 um 16:54 Uhr

St. Peter

Ein Brand auf einem Hof in St. Peter hat am Freitagnachmittag einen Großeinsatz für Feuerwehr und Rettungsdienst ausgelöst. Die Bewohner kommen bei Nachbarn unter.

Ein Dachstuhlbrand hat beim Schafhof in St. Peter am Freitagnachmittag einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Die Bewohner bemerkten den Brand rechtzeitig und konnten das Gebäude in der Eichwaldstraße verlassen. Verletzt wurde bei dem Feuer nach Angaben der Polizei niemand – auch keine Tiere. Das Wohngebäude ist nach dem Brand allerdings nicht mehr bewohnbar. Die Bewohner können bei Nachbarn unterkommen.

Gegen 15.30 Uhr ging bei der Feuerwehr der Notruf ein. Vom Schafhof wurde ein starker Dachstuhlbrand im Wohngebäude gemeldet. Die Angabe war sehr genau, denn der Hofbesitzer ist selbst Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr.

Mehr als 60 Feuerwehrleute im Einsatz

Weil es sich um einen Dachstuhlbrand handelte, rückte auch die Feuerwehr Kirchzarten mit ihrer Drehleiter aus, erklärte Kreisbrandmeister Alexander Widmaier vor Ort. Ein Rettungshubschrauber, der gerade wegen eines anderen Einsatzes St. Peter überflog, konnte wichtige Informationen zum Brand liefern. Dann wurde auch die Feuerwehr Hinterzarten mit Drehleiter angefordert. Parallel dazu traf der Rettungsdienst der Führungsgruppe Dreisamtal und ein Fahrzeug des Technischen Hilfswerks am Brandort ein. Insgesamt waren dann drei Feuerwehren mit mehr als 60 Kräften im Einsatz – aus St. Peter, Kirchzarten und Hinterzarten. Einsatzleiter war St. Peters Kommandant Rudolf Flamm. Die Feuerwehrleute konnten ein Übergreifen der Flammen auf die Ökonomiegebäude verhindern und löschten das Feuer.

Laut dem DRK-Kreisverband Freiburg waren auch etwa 20 Einsatzkräfte von DRK, Maltesern und der deutschen Luftrettung vor Ort.

Bewohner kommen bei Nachbarn unter

St. Peters Bürgermeister Rudolf Schuler zeigte sich vor Ort betroffen, war aber froh, dass die Bewohner des Schafhofs in kürzester Zeit bei den Nachbarfamilien unterkommen konnten und dort versorgt wurden.

Was den Brand ausgelöst hat, war laut Polizei am Freitagabend zunächst nicht klar, auch nicht die Höhe des Sachschadens, der entstanden ist.

Auf dem Hof leben zwölf Erwachsene und drei Kinder. Die Bewohner betreiben in ökologischer Landwirtschaft Mutterkuhhaltung, betreuen Pensionspferde und produzieren Fleischprodukte aus eigener Schlachtung, die auf dem Hof direkt vermarktet werden.