Behinderung durch Parker

Volker Münch

Von Volker Münch

Do, 12. Dezember 2019

Müllheim

Ortschaftsrat Niederweiler überlegt Gegenmaßnahmen.

MÜLLHEIM-NIEDERWEILER (mps). Die Parksituation in Niederweiler ist in einigen Straßen mehr als schwierig. Besonders in der Lindenstraße aber auch in anderen Straßen erschweren parkende Autos immer wieder die Durchfahrt von Versorgungs- und Rettungsfahrzeugen. Deshalb hatte Ortsvorsteher Friedrich Schneider in der jüngsten öffentlichen Sitzung des Ortschaftsrates das Thema auf die Tagesordnung gesetzt.

Ziel war es, ein Stimmungsbild zu erhalten, um über weitere verkehrsregelnde Maßnahmen nachdenken zu können. Schneider hatte schon früher vorgeschlagen, in der Lindenstraße mit gekennzeichneten Parkbuchten regulierend einzugreifen. Mit der Bautätigkeit der Christophorusgemeinschaft sei ein vorläufiges Halte- und Parkverbot im Bereich zwischen Lindenstraße und Römerstraße erlassen worden. "Jetzt geht es um die Anschlussregelung für die Zeit nach der Bautätigkeit", erklärte Schneider. Er sprach sich für ein Halteverbot ab der Kirche bis zur Abzweigung Römerstraße aus. Dabei ist sich der Ortsvorsteher darüber im Klaren, dass einige der Anwohner über ein solches Verbot nicht glücklich sein werden. Schneider dazu: "Es gibt kein Anrecht auf einen Parkplatz auf der Straße."

Auch in anderen Straßen werde oft verkehrsbehindernd geparkt. "Ich schlage vor, eine Verkehrsschau anzuberaumen", sagte Ratsmitglied Dieter Grether. Das Ortschaftsratsmitglied wies auch auf die Situation im Marzeller Weg hin, wo ein Parkverbot "reiner Blödsinn" sei, weil ausreichend Platz für durchfahrende Autos vorhanden sei. Schwieriger stellt sich wohl die Situation in der Alten Landstraße dar, wo oft versetzt geparkt und dabei die Durchfahrt größerer Fahrzeuge wie Müllautos, Rettungswagen und Feuerwehrfahrzeuge behindert werde. Am Ende griff Ortsvorsteher Schneider die Idee für eine Verkehrsschau auf, die dann gleich zahlreiche Straßen berücksichtigen soll.