Kommentar

Bei den NSU-Ermittlungen wurde zu viel Rücksicht auf V-Leute genommen

Christian Rath

Von Christian Rath

Do, 27. April 2017

Kommentare

BZ-Plus Der Verfassungsschutz war nicht auf dem rechten Auge blind, aber die Hinweise der V-Leute sind nicht an den richtigen Stellen angekommen - wegen Quellenschutz. Am Mittwoch wurde im Freiburger Vorderhaus über die NSU-Ermittlungen diskutiert.

Wer auf düstere Verschwörungstheorien gehofft hatte, wurde enttäuscht. Im Gegenteil: Bei einer Veranstaltung im Freiburger Vorderhaus warnten alle drei diskutierenden Experten vor "wilden Spekulationen": Der Münchener Autor Ulrich Chaussy, die Thüringer SPD-Abgeordnete Dorothea Marx und der Freiburger Filmemacher Peter Ohlendorf. "Wir müssen seriös recherchieren", betonte Ohlendorf, "Mosaikstein für Mosaikstein zusammensetzen und die Leerstellen müssen eben leer bleiben, bis wir mehr wissen." Die Einladung zur Veranstaltung klang dagegen deftig: "Sabotage durch Sicherheitsbehörden? Gibt es eine Struktur des Nicht-Ermittelns im Umfeld von Naziterror?" Gerade so, als ob Polizei, ...

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