Milchviehhaltung

Bei einem Ortenauer Biobauern wachsen Kälber mit Kuhkontakt auf – das ist selten

Mirjam Stöckel

Von Mirjam Stöckel

Mo, 01. August 2022 um 11:09 Uhr

Wirtschaft

BZ-Abo Wenn Milchbauern ihre Tiere beieinander lassen, statt sie nach der Geburt zu trennen, wird das zum Spagat zwischen Tierwohl und Profit. Stefan Lehmann aus der Ortenau zieht seine Kälber seit 2019 mit Ammenkühen groß.

Entspannt liegen acht Kälber auf dickem Stroh, daneben drei Kühe: Blendy, Silke und Nicole. Um deren Euter haben sich die Kälber gerade noch gedrängelt, jetzt ist ihr Durst gestillt. "Oberkante Unterlippe", sagt Bio-Bauer Stefan Lehmann aus Oberharmersbach in der Ortenau und grinst. Was Landwirt Lehmann da macht mit seinen Tieren, mag normal scheinen, ist aber die große Ausnahme.
Denn – und das wissen etliche Verbraucherinnen und Verbraucher nicht: In der Milchviehhaltung bekommt kaum ein Kalb Milch aus dem Euter und gemeinsame Zeit mit erwachsenen Kühen. Auf fast allen Betrieben werden Kalb und Kuh routinemäßig wenige Stunden nach der Geburt getrennt – noch bevor sie eine Bindung ...

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