BEOBACHTET & GEHÖRT

Gudrun Gehr

Von Gudrun Gehr

Mi, 11. Dezember 2019

Kleines Wiesental

SCHWARZWALDVEREIN

Werner Roser führt Seniorenwanderer voran

Zur Nikolausfeier der Seniorenwanderer des Kleinen Wiesentals hatte Seniorenwart Ernst Schwald in das Gasthaus "Krone" in Wies eingeladen. Dort wurde deutlich, dass die etwa 50 regelmäßig wandernden Senioren die zahlreichste Gruppierung innerhalb des Schwarzwaldvereins Kleines Wiesental sind. Kaum einer der Senioren fehlte beim geselligen vorweihnachtlichen Beisammensein. Schriftführer Heinz Oßwald blickte zurück: Insgesamt zwölf Wanderungen mit einer Gesamtlänge von rund 70 Kilometern wurden durchgeführt, wobei insgesamt 492 Personen teilnahmen. Durchschnittlich 35 Senioren wanderten bei einer Tour mit. Für die Wanderungen waren im Jahresverlauf 25 Wanderführer eingesetzt. Ehrungen erfuhren die fleißigsten Wanderer: Dieter Hördt hatte nie gefehlt und nahm an allen Aktionen teil. Einmal fehlten Waltraud Hauschel, Wilfried Vollmer, Werner Grether und Heinz Oßwald. Zweimal fehlten Ernst Schwald, Reinhard Dörflinger, Ella Rösch und Elfriede Grether. Aus gesundheitlichen Gründen wollte Ernst Schwald sein Amt als Seniorenwanderwart abgeben, als Nachfolger erklärte sich Werner Roser aus Wies bereit. Allerdings muss der Amtsnachfolger bei der Hauptversammlung im April noch gewählt werden, was nach Einschätzung von Schwald keine Probleme bereiten dürfte. Roser wurde gebeten, das Amt zum Kennenlernen kommissarisch zu übernehmen. Er ist 1951 geboren und besuchte noch die Schule in Wies, bevor diese nach Tegernau verlagert wurde. STABWECHSEL IN SALLNECK

Nikolaus geht nach fast 50 Jahren in Rente

Nach fast 50 Jahren geht der bekannte Sallnecker Nikolaus Hans-Jürgen Kröhnke in seinen wohlverdienten Ruhestand. Er hat in diesem halben Jahrhundert einiges erlebt und kann so manches Schmankerl von sich geben. So gab es beispielsweise an einem 6. Dezember so starken Schneefall, dass man einige Häuser nur zu Fuß erreichen konnte. Zu Beginn war der Nikolaus auch noch auswärts tätig; inzwischen liegt seine Tätigkeit aber vornehmlich in Sallneck. Dass ein Nikolaus auch gefährlich lebt, zeigt ein Vorfall, als er eine Treppe hinunterstürzte und ins Krankenhaus eingeliefert werden musste, erzählt Kröhnke. Ansonsten gab es aber keine größeren Blessuren. Als er noch im Berufsleben stand, hat er sich so manchen 6. Dezember freigenommen, um sein Pensum zu schaffen. Er hat das eine oder andere Mal Geldspenden erhalten, die er dann an den Kindergarten im Ort weitergab. Da es in Sallneck keine Rentiere gibt, hat der Nikolaus seit vielen Jahren einen treuen Begleiter: Günther chauffiert den Nikolaus seit vielen Jahren und ist in dieser Zeit zu einem treuen Begleiter geworden. Nachdem Hans-Jürgen Kröhnke kürzlich seinen 70. Geburtstag hatte, gab er den Nikolausstab an einen 24-jährigen Mann aus Sallneck weiter, der kürzlich seine Premiere hatte. Sein Name ist ein Geheimnis.SENIORENADVENT

Eine Bühne für junge Musiker in Hasel

Es ist schon eine schöne Tradition, dass Anfang Dezember die Seniorinnen und Senioren aus Hasel zu einem festlichen Adventsnachmittag eingeladen werden, gemeinsam von der Gemeindeverwaltung, der Pfarrgemeinde sowie dem Frauenverein. In Abwechslung mit dem Gemischen Chor Hasel sorgte diesmal der heimische Musikverein mit Dirigent Robert Gsell für musikalische Unterhaltung. Im gut besetzten Bürgersaal mit den vom Frauenverein weihnachtlich geschmückten Tischreihen freute sich Hasels Bürgermeister Helmut Kima über den guten Besuch. Pfarrer Clemens Ickelheimer hatte für die Feier als weihnachtliches Symbol eine Orange mitgebracht – aber nur eine, für alle habe es nicht gereicht, sagte der Hasler Geistliche gut gelaunt. "Für uns und die Schulkinder ist es eine Freude, den Adventsnachmittag mitgestalten zu können", sagte die Hasler Schulleiterin Heike Grotjahns. Und die Schülerinnen und Schüler eroberten dann nicht nur die Bürgersaalbühne, sondern auch die Herzen der Seniorenschar. Beherzt auftretend erfreuten die Klassen mit Liedern, mutigen Soloeinlagen und Gedichten. Begleitet wurden sie von Grundschullehrerin Susanne Schumacher und Musiklehrerin Leilah Roos sowie von Grundschullehrerin Susanne Ingelfinger mit der Gitarre. Musikalischer Unterricht sei nur möglich, weil der Hasler Musikverein wöchentlich eine Stunde Musikunterricht finanziere, erklärte Schulleiterin Grotjahn dazu. Der Musikverein mit Dirigent Gesell war es auch, der dann zu den Instrumenten griff und mit einigen Stücken für weihnachtliche Stimmung sorgte. Fazit: Alles in allem ein wiederum festlicher und gelungener Adventsnachmittag für die Hasler Seniorenschar.