Berlusconi zauderte bis zuletzt

Stefan Küpper

Von Stefan Küpper

Mi, 09. November 2011

Ausland

Italiens Ministerpräsident will zurücktreten und drängt auf baldige Neuwahlen / Keine Mehrheit mehr im Parlament.

ROM. Dann ging alles ganz schnell. Am Abend, es war kurz vor acht, kam die Erklärung vom italienischen Staatspräsidenten Giorgio Napolitano: "Der Ministerpräsident hat deutlich gemacht, dass er sich über die Bedeutung und die Konsequenzen des heutigen Votums im Abgeordnetenhaus bewusst ist." Er wolle noch die von der EU geforderten Reformen mit dem geplanten Stabilitätsgesetz umsetzen. Dann folgte der alles entscheidende Satz: "Wenn das geschehen ist, will der Ministerpräsident sein Mandat an den Präsidenten der Republik zurückgeben."

Wenige Minuten später war Berlusconi selbst fernmündlich in die Hauptnachrichtensendung von TG5 geschaltet. Er bestätigte, was der Quirinal verkündet hatte. Dann sprach er sich für baldige Neuwahlen aus. Das sei die für ihn folgerichtige Lösung, denn das Parlament sei gelähmt. Aber das sei nicht an ihm, über Neuwahlen müsse am Ende der Präsident entscheiden.
Es war das würdige Ende eines weniger würdigen Tages. Und es bedeutet, dass bald schon ein zum Schluss ...

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