Porsche

Betriebsrat redet bei Werkvertrag mit

Andreas Böhme und Roland Pichler

Von Andreas Böhme & Roland Pichler

Mo, 11. Januar 2016

Wirtschaft

Arbeitnehmervertreter dürfen beim Autobauer Porsche bei der umstrittenen Auftragsvergabe an Fremdfirmen mitbestimmen.

STUTTGART. Der Betriebsrat des Autobauers Porsche darf über die Auftragsvergabe an Fremdfirmen und damit über die oft strittigen Werkverträge mitentscheiden. Der Erfolg freut die IG Metall, der Arbeitgeberverband hingegen bleibt kritisch.

Sie arbeiten in der gleichen Fabrik und ohne sie läuft gar nichts. In Leipzig, wo Porsche Geländewagen baut, gehören gerade mal 3000 Beschäftigte zur Stammbelegschaft, ihnen stehen allein vom Werkvertragsunternehmen Schellecke 700 werksfremde Arbeiter zur Seite. Die Mitarbeiter beider Firmen arbeiten unter einem Dach: Schnellecke sortiert dabei den Wareneingang und liefert die Teile dann zur richtigen Zeit ans Fließband, wo Porsche-Werker sie hernach zu Autos zusammenbauen.

Kein anderes Unternehmen setze so stark auf die Ausgliederung wie Porsche in Leipzig, sagt Guido Machowski, Sozialdemokrat und Betriebsratsvorsitzender beim Autozulieferer Schnellecke. Ein Festangestellter bei Schnellecke beginnt laut Machowski mit 11,12 Stundenlohn. Das sind fünf bis sechs Euro weniger als ein ...

Lesen Sie jetzt alle BZ-Inhalte!

Gratis testen: lesen Sie alle Artikel unbegrenzt. Jetzt einen Monat für 0 € testen

Alternativ können Sie pro Monat 5 Artikel kostenlos lesen - inklusive BZ-Plus-Artikel und BZ-Archiv-Artikel. Registrieren Sie sich hier:

Gleich können Sie weiterlesen!

Exklusive Vorteile:

  • 5 Artikel/Monat kostenlos lesen - inkl. BZ-Plus-Artikel und BZ-Archiv-Artikel
  • Redaktioneller Newsletter mit den wichtigsten Nachrichten aus Südbaden
  • Qualitätsjournalismus aus Ihrer Heimat von 150 Redakteuren und 1500 freien Journalisten. Verwurzelt in der Region. Kritisch. Unabhängig.

* Pflichtfelder

Anmeldung

* Pflichtfelder

Meine BZ