Manifest

Landwirte in Binzen sehen ihre Existenz durch "Rettet die Bienen" bedroht

Moritz Lehmann

Von Moritz Lehmann

Fr, 26. Juli 2019 um 19:25 Uhr

Binzen

Zwei Binzener Landwirte kritisieren das angestrebte Volksbegehren "Rettet die Bienen" – sie befürchten fatale wirtschaftliche Folgen. Einer von beiden ist selbst Bienenhalter.

Die baden-württembergische Initiative "Rettet die Bienen" hat mehr als 20.000 Unterschriften für einen Gesetzesentwurf gesammelt und am Freitag beim Landesinnenministerium eingereicht. Die Binzener Landwirte Frank Krumm und Stefan Schweigler sehen in dem Entwurf eine existenzielle Bedrohung – und bringen ihre Sorge in einem Schreiben an Umweltminister Franz Untersteller und Ministerpräsident Winfried Kretschmann zum Ausdruck.

Die Initiative orientiert sich am bayrischen Vorbild, wo ein entsprechendes Volksbegehren in diesem Jahr in ein Gesetz gemündet hatte. Die Aussichten für ein Volksbegehren in Baden-Württemberg sind ebenfalls gut: Die gesammelten 20.000 Unterschriften sind doppelt so viele, wie für ein Volksbegehren nötig wären. Bis es dazu kommt, gibt es noch einige Hürden. Die Chancen stehen aber nicht schlecht. Genau das bereitet den Binzener Landwirten Frank Krumm und Stefan Schweigler Kopfzerbrechen.

Risiken auf Landwirte abgewälzt
Sie seien "fassungslos" über die Tragweite des von der Initiative vorgelegten Gesetzesentwurfs, schreiben die Binzener Landwirte in ihrem Brief, der sich wie ein Manifest liest. Sie befürchten, dass sich weder die Petenten, noch große Teile der Naturschützer und Politiker bewusst seien, welche Konsequenzen die Umsetzung des Entwurfs hätte. Krumm und Schweigler ...

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