Blicke durch die Narrenbrille

Chris Seifried und Wilfried Dieckmann

Von Chris Seifried & Wilfried Dieckmann

Mo, 24. Februar 2020

Grafenhausen

Aktuelle Themen beim Umzug in Grafenhausen glossiert.

Den närrisch gestimmten Grafhusern – ob Wagenbauer oder Fußgruppen – gehen für ihren Fasnet-Umzug die einfallsreichsten Ideen nicht aus: Auch in diesem Jahr wurden wieder hochaktuelle und auch sonstige Themen aufgegriffen und durch die Narrenbrille betrachtet auf aberwitzige Art und Weise umgesetzt. Wer am gestrigen Sonntag ob des stürmischen Wetters lieber daheim geblieben war, der hat in der Tat einen der großartigsten Fasnetumzüge in Grafenhausen versäumt. Und um den Ideenreichtum der Wagen und Fußgruppen für die Prämierung gebührend zu würdigen, hatte auch die Jury sicherlich die Qual der Wahl. Den Narren war nämlich wieder einmal nichts entgangen, was im Dorf unter den Nägeln brennt, und keines der sonst noch aktuellen Themen wurde ausgelassen. Und so wurden von den Wagenbauern und den Fußgruppen gleichermaßen weder Kosten noch Mühen gescheut, um ihre Anliegen beim Fasnetumzug den Zuschauern so originell, farbenfroh und prächtig als möglich zu präsentieren. Themen wie beispielsweise Borkenkäferplage, Grafhuser Mauerbau im Oberdorf, Damenmannschaft für den Kunstrasenplatz des SVG, Landwirtschaft, WC-Anlagen für Touris der HTG, auch fehlender Schnee wurden närrisch glossiert. Neben den örtlichen Musikvereinen sorgten auch auswärtige Guggenmusiken für beste Stimmung. Als Ansagerin fungierte Waltraud Baschnagel.