Interview

Margret Hospach: „Es wird ein Lebenswerk übergeben“

Gabriele Hennicke

Von Gabriele Hennicke

Fr, 26. Februar 2016

Bollschweil

BZ-INTERVIEW mit Margret Hospach, die Landwirte in Seminaren für Betriebsübergaben anleitet /.

ine Hofübergabe, da geht es um mehr als Betriebswirtschaft und die Frage nach der Rechtsform. Schließlich gibt man das, was man über Jahrzehnte mit Herzblut und Engagement aufgebaut hat, weiter. Das Seminar "Betriebsübergabe – ein Gesundheitsthema", das vor kurzem im Auftrag der landwirtschaftlichen Sozialversicherung im Bildungshaus Kloster St. Ulrich stattfand, unterstützt Landwirte bei diesem Prozess. Gabriele Hennicke hat mit Kursleiterin Margret Hospach gesprochen.

EBZ: Wieso ist das Thema Hofübergabe so eine große Herausforderung für landwirtschaftliche Betriebe?

Hospach: Weil die Übergebenden ein Lebenswerk übergeben, das sie zudem als Vermächtnis der vorherigen Generation betrachten. Sie fühlen sich in der Verpflichtung, das, was sie selbst empfangen haben, gut weiter zu geben. Für viele war die Arbeit auf dem Hof der zentrale Lebensinhalt und der Lebenssinn. Wenn sie den Betrieb gar nicht oder nicht mit guten Gefühlen übergeben könnten, würde ihre gesamte Lebensanstrengung keinen Sinn ergeben.

BZ: Wieso reicht eine rein rechtliche und betriebswirtschaftliche Beratung ...

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