Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr

Ulrich Werner Schulze

Von Ulrich Werner Schulze

Sa, 05. Oktober 2013

Bonndorf

150 JAHRE FREIWILLIGE FEUERWEHR BONNDORF, TEIL I: Von der belächelten Nischenwehr zum anerkannten Ehrenamt.

BONNDORF. Die Freiwillige Feuerwehr Bonndorf gedenkt in diesem Jahr – mit einer kleinen zeitlichen Verzögerung – ihrer Gründung im Jahre 1860, mithin das Jubiläum ihres 150. Geburtstags. Klassisch wird dies im Oktober, zur Kirchweih, mit der traditionellen Chilbi-Übung ausgerichtet. In zwei Teilen beleuchtet die Badische Zeitung die Entstehung der Wehr und ihre Bedeutung bis in die Gegenwart. Heute, Teil I, die ersten 75 Jahre.

Es ist ein Jubiläum und ist doch keines: Die Freiwillige Feuerwehr Bonndorf, gegründet 1860, schaut auf einhundertfünfzig Jahre zurück, versagt sich aber eine große Feier. "Zum Jubeln gibt dieses Datum Anlass vielleicht für die Geschichtsbücher, aber die Feuerwehr selbst sieht das nüchterner", sagt Kommandant Hansjörg Ketterer, ein Pragmatiker, und umschifft so salomonisch mögliches Nachrechnen und Nachdenken darüber, warum die Feuerwehr Bonndorf ihrer Ursprünge mit leichter Verzögerung gedenkt.
Leicht war schon der Anfang nicht: "Es war im Jahre 1859, als sich einige edeldenkende Männer zusammengefunden hatten, um der Gründung einer Freiwilligen Feuerwehr näher zu treten und siehe, schon im Jahre 1860 (am 12. Februar) waren diese Bemühungen von Erfolg gekrönt. Eine recht kleine Schar von 13 Mann hatte sich zusammen getan und ihren Hauptmann gewählt. Es war dies der Gerichtsschreiber Martin Kaufmann, der wenig Erfreuliches erlebt hatte, da man damals dieser Gründung wenig Vertrauen entgegen brachte und seitens der Gemeindeverwaltung jegliche Unterstützung versagt blieb. So trat Kaufmann beispielsweise mit einem Gesuch ...

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