"Dr Hisgier isch ä brave Ma"

Martin Pfefferle

Von Martin Pfefferle

Sa, 19. April 2014

Buggingen

Mit Roggenstroh und Haselstecken: Am Ostermontag lebt unter anderem in Buggingen die weit zurückreichende Tradition weiter.

BUGGINGEN. In der Scheune von Hans-Werner Ritter in Buggingen treffen sich an diesem Nachmittag die Kinder und Jugendlichen aus dem Ort. Was sie mit Eifer und Ausdauer vorbereiten, hat in den evangelischen Dörfern des Markgräflerlandes eine lange Tradition. Sie bauen aus Hasel- und Weidenzweigen und Roggenstroh den Hisgier.

Der ist eine furchteinflösende Gestalt – schließlich verkörpert er den Winter. Die Buben, die kräftig genug sind, schlüpfen am Ostermontag in Buggingen in die Rolle. Der Hisgier trägt über seinem Strohgewand viele schwere Schellen. "Es ist schon anstrengend", sagt Ritter, "vor allem, wenn es heiß ist." 1970 war er selbst Hisgier und erinnert sich noch gut daran, wie damals Jugendliche des Konfirmandenjahrgangs sich selbst um die Tradition kümmerten. Heute würde das nicht mehr klappen. Vor 14 Jahren ...

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