Ein Schriftsteller und der Literaturbetrieb

Christian Krachts Frankfurter Bekenntnis

Bettina Schulte

Von Bettina Schulte

Mi, 23. Mai 2018 um 21:39 Uhr

Literatur & Vorträge

BZ-Plus Der Schriftsteller Christian Kracht hat sich bisher allen Zuschreibungen entzogen. Nun berichtet er von einem Missbrauch – der Literaturbetrieb ist erschüttert.

Sehr lange, so eine Chronistin der Veranstaltung, habe Christian Kracht "in vollendeter Intonation" Gedichte von William Butler Yeats und T. S. Eliot vorgelesen – in Frankfurt, am Samstag vor Pfingsten, bei der Fortsetzung seiner Poetikvorlesung, die mit einem Donnerschlag für den Literaturbetrieb begonnen hatte. Der in der Schweiz aufgewachsene Schriftsteller hatte bei seinem ersten Auftritt am 14. Mai davon gesprochen, dass er als Heranwachsender von einem kanadischen Geistlichen namens Keith Gleed im Internat des noblen Lakefield College in Ontario missbraucht worden sei; dass er diese Erfahrung lange nicht für real erachtet habe, da man ihm schon in der Grundschule mit Recht eine ...

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