"Ein sicheres Netz gibt es nicht"

sge

Von sge

Do, 02. Oktober 2014

Computer & Medien

BZ-SERIE "ELTERNWISSEN 2.0" (TEIL 11): Birger Brunswiek und Rolf Würdemann vom Chaos Computer Club Freiburg wissen, wie Eltern ihre Kinder schützen können.

Facebook, WhatsApp, Smartphone: Viele Kinder sind ihren Eltern im World Wide Web weit voraus. Trotzdem sollte man seinen Nachwuchs nicht allein durchs Internet irren lassen, sagen Birger Brunswiek (34) und Rolf Würdemann (45) vom Freiburger Chaos Computer Club. Im Interview mit Sina Gesell erzählen sie, was sie von Jugendschutzsoftware halten, welche Gefahren im Internet lauern und geben Tipps für Eltern.

BZ: Im Alter von zehn Jahren sind fast alle Kinder online, einige auch schon früher. Das zumindest will eine Studie der Bitkom herausgefunden haben. Eltern stellt dies vor die Frage, wie sie ihre Kinder im Internet schützen können. Ist das überhaupt nötig?
Brunswiek: Ich finde es unverantwortlich, Kinder einfach mal ins Netz zu schicken, ohne gemeinsam mit ihnen gesurft zu sein. Man würde sein Kind ja auch nicht ans Tiergehege schicken, ohne zu sagen: Den Löwen darfst du aber nicht streicheln. Daher ist eine Begleitung wichtig. Natürlich sind nicht alle Eltern Internetexperten. Deshalb sind die ...

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