Ausstellung

"Congo Stars": Die Tübinger Kunsthalle zeigt Künstler aus dem afrikanischen Land

Christian Gampert

Von Christian Gampert

Mi, 13. März 2019 um 20:15 Uhr

Kunst

BZ-Plus Die meisten Künstler der Ausstellung "Congo Stars" kommen aus Comic oder Reklamemalerei. Deutlich wird das Versagen der Industrienationen und der Dritte-Welt-Staaten selber.

Schwer was los in Kinshasa. Gleich zu Beginn der Ausstellung stehen wir vor einer Video-Installation: Auf der mittleren Leinwand tanzen junge Männer und Frauen in sexuell eindeutigen Posen den kongolesischen Rumba, auf dem linken Schirm schauen einzelne Protagonisten sinnierend in die Kamera, rechts das Panorama der Großstadt und der Blick auf Straßen und brodelnde Plätze. Das Ganze ist die Gemeinschaftsarbeit dreier Künstler, die Tanz und Musik als Mittel gesellschaftlicher Emanzipation ins Bild rücken.

Eine Arznei gegen die allgegenwärtige Armut ist der Rumba freilich nicht; vielleicht trägt er sogar zum Elend bei. Denn riesengroß sind die politischen und ökonomischen Probleme eines Landes, in dem jede Frau durchschnittlich 6,3 Kinder zur Welt bringt und die Bevölkerung jedes Jahr um zwei Millionen Menschen wächst. Auch davon könnte ...

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