Phänomen

Darum brechen den Fichten im Schwarzwald die Wipfel ab

Gabriele Hennicke

Von Gabriele Hennicke

Fr, 07. Juni 2019 um 08:54 Uhr

Bollschweil

Immer mehr Fichten in den Höhenlagen des Schwarzwalds verlieren ihre Wipfel. Das hängt mit der großen Trockenheit des vergangenen Sommers zusammen – und mit nassem Schnee.

Aufmerksamen Waldbesuchern fallen in diesem Jahr in den Höhenlagen des Schwarzwalds zwischen Belchen und Schauinsland unzählige abgebrochene Fichtenwipfel auf. Die BZ war mit Michael Kilian, dem stellvertretenden Leiter des Forstbezirks Staufen, auf den Höhenlagen von St. Ulrich und Münstertal unterwegs und hat sich von ihm das Phänomen erklären lassen.

Da liegen sie auf dem Waldboden oberhalb von St. Ulrich auf gut 900 Metern Höhe. Die Fichtenwipfel sind etwa fünf Meter lang, behangen mit zahlreichen Zapfen. Es sind nicht nur einzelne, wenn man genauer schaut, entdeckt man immer mehr. Beim Blick gen Himmel erkennt man die abgebrochenen Wipfel ebenfalls, am einfachsten an den Waldrändern oder an exponierten Stellen.
Der Forstbezirk Staufen besteht aus 14 Forstrevieren, darunter sind vier kommunale. ...

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